Gastronomie und Know-how

Die "fruitières" des Comté-Käses und die Käsereien

Die Härte der langen Winter im Juragebirge hat die Menschen seit dem Mittelalter dazu gezwungen, Milch in lagerfähigen Käse zu verwandeln. Der Käse wurde damals „Vachelin“ genannt. Die Haltbarkeit des Käses und seine sich im Laufe der Zeit vollziehende „Verbesserung“ haben daraus ein Export-Produkt gemacht, das neue Ressourcen schaffen konnte. Da diese großen Laibe viel Milch (durchschnittlich 500 Liter) benötigen, schlossen sich die Landwirte in Genossenschaften zusammen und brachten ihre Milch zur „fructerie“, heute „fruitière“ (kleine Käserei) genannt (sie setzten ihren persönlichen Beitrag gewinnbringend ein). Aufgrund seiner Besonderheit wurde der Comté 1958 als eine der ersten Käsesorten mit dem Gütesiegel „Appellation d’Origine Protégée“ (Geschützte Ursprungsbezeichnung – AOP) ausgezeichnet.
Besuchen Sie, um die Geheimnisse und das Know-how der Käseherstellung zu entdecken, die als Besichtigungsgalerie gestalteten Käsereien…

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